Methysym 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Methysym 20 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Methysym 30 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Methysym 40 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Methysym 50 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Methysym 60 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen unter 18 Jahren
Wirkstoff: Methylphenidathydrochlorid
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich oder Ihrem Kind verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie oder Ihr Kind.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Die Bezeichnung dieses Arzneimittels lautet Methysym. Es enthält den Wirkstoff Methylphenidathydrochlorid.
Wofür das Arzneimittel angewendet wird
Methysym wird zur Behandlung der „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung“ (ADHS) angewendet. Es wird bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren angewendet.
Es darf erst im Anschluss an Therapieversuche ohne Arzneimittel, wie z. B. Beratung und Verhaltenstherapie, angewendet werden.
Methysym darf nicht für die Behandlung einer ADHS bei Kindern unter 6 Jahren oder bei Erwachsenen angewendet werden. Es ist nicht bekannt, ob es bei diesen Patientengruppen sicher oder von Nutzen ist.
Wie das Arzneimittel wirkt
Methysym verbessert die Aktivität bestimmter Hirnregionen, in denen keine ausreichende Aktivität vorliegt. Das Arzneimittel kann zur Verbesserung der Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeitsspanne) und Konzentration sowie zur Verminderung von impulsivem Verhalten beitragen.
Dieses Arzneimittel wird im Rahmen eines Behandlungsprogramms angewendet, das in der Regel:
psychologische
erzieherische und
soziale Therapiemaßnahmen umfasst.
Die Behandlung mit Methylphenidat darf nur von Ärzten eingeleitet und durchgeführt werden, die spezielle Erfahrung in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen haben.
ADHS kann im Rahmen von Therapieprogrammen behandelt werden.
Über die ADHS
Kinder und Jugendliche mit ADHS haben Schwierigkeiten,
still zu sitzen und
sich zu konzentrieren.
Es ist nicht ihre Schuld, dass sie dies nicht können.
Viele Kinder und Jugendliche haben damit Schwierigkeiten, aber bei einer ADHS kann dies zu Problemen im Alltag führen. Kinder und Jugendliche mit ADHS können Schwierigkeiten mit dem Lernen und dem Erledigen der Schulaufgaben haben. Zu Hause, in der Schule oder in einem sonstigen Umfeld fällt es ihnen schwer, sich angemessen zu verhalten.
Eine ADHS hat keinen Einfluss auf die Intelligenz des Kindes oder Jugendlichen.
Methysym darf nicht eingenommen werden, wenn Sie oder Ihr Kind
allergisch gegen Methylphenidat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
eine Schilddrüsenerkrankung haben,
an erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom) leiden,
an einem Nebennierentumor (Phäochromozytom) leiden,
an Essstörungen leiden, kein Hungergefühl verspüren oder keinen Appetit haben – wie z. B. bei „Anorexia nervosa“,
an sehr hohem Blutdruck oder einer Blutgefäßverengung leiden, die unter Umständen Schmerzen in Armen und Beinen verursacht,
jemals Herzprobleme hatten – wie z. B. einen Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Schmerzen und Beklemmungen in der Brust, Herzinsuffizienz, eine Herzerkrankung – oder einen angeborenen Herzfehler haben,
jemals Probleme mit Blutgefäßen im Gehirn hatten – wie z. B. einen Schlaganfall, eine Schwellung und Schwächung eines Blutgefäßabschnitts (Aneurysma), eine Gefäßverengung oder einen Gefäßverschluss oder eine Blutgefäßentzündung (Vaskulitis),
ein Antidepressivum (mit der Bezeichnung „Monoaminoxidase-Hemmer“) einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben – siehe „Einnahme von Methysym zusammen mit anderen Arzneimitteln“,
psychische Probleme haben, wie z. B.:
eine „psychotische“ Störung oder „Borderline-Störung“,
anormale Gedanken, visuelle Halluzinationen oder Schizophrenie,
Anzeichen für eine ausgeprägte psychische Störung, wie z. B.:
Suizidgedanken,
eine schwere Depression mit tiefer Traurigkeit und Gefühlen von Wertlosigkeit und Hoffnungslosigkeit,
eine Manie, während der Sie oder Ihr Kind sich ungewöhnlich erregt, hyperaktiv und enthemmt fühlen.
Nehmen Sie Methylphenidat nicht ein, wenn einer der oben genannten Zustände auf Sie oder Ihr Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, bevor Sie oder Ihr Kind mit der Einnahme von Methylphenidat beginnen, da Methylphenidat diese Störungen verstärken kann. Ihr Arzt wird dann überwachen, wie sich das Arzneimittel auf Sie oder Ihr Kind auswirkt.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind Methysym einnehmen, wenn Sie oder Ihr Kind
an Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden,
Anfälle (Krampfanfälle, Konvulsionen, epileptische Anfälle) hatten oder im EEG Anomalien der Hirnaktivität zu sehen sind,
jemals Missbrauch von Alkohol, verschreibungspflichtigen Arzneimitteln oder Drogen betrieben haben oder alkohol-, arzneimittel- oder drogenabhängig sind oder waren,
bereits Ihre Periode bekommen haben (bei weiblichen Patienten – siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“ weiter unten),
an schwer zu kontrollierenden, wiederkehrenden Körperzuckungen oder an einem Zwang zum Wiederholen von Lauten und Wörtern leiden,
an Bluthochdruck leiden,
an einer Herzerkrankung leiden, die nicht im Abschnitt „Methysym darf nicht eingenommen werden“ weiter oben aufgeführt ist,
Wenn Sie oder Ihr Kind verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen entwickeln, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt kann das Absetzen von Methysym in Betracht ziehen.
an einer psychischen Störung leiden, die nicht im Abschnitt „Methysym darf nicht eingenommen werden“ weiter oben aufgeführt ist. Solche psychischen Störungen sind u. a.:
Stimmungsschwankungen (von manisch bis depressiv – bezeichnet als „bipolare Störung“),
Entwicklung aggressiven oder feindseligen Verhaltens oder eine erhöhte Aggressivität,
Sehen, Hören oder Fühlen von Dingen, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind (Halluzinationen),
Glauben von Dingen, die nicht wahr sind (Wahnvorstellungen),
Ungewöhnliches Misstrauen (Paranoia),
Erregtheit, Angstzustände oder Angespanntsein,
Depressionen oder Schuldgefühle.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der genannten Zustände auf Sie oder Ihr Kind zutrifft, bevor mit der Behandlung begonnen wird, da Methylphenidat diese Störungen verstärken kann. Ihr Arzt wird dann überwachen, wie sich das Arzneimittel auf Sie oder Ihr Kind auswirkt.
Untersuchungen, die Ihr Arzt vor der Verordnung von Methylphenidat bei Ihnen oder Ihrem Kind durchführen wird
Anhand dieser Untersuchungen soll ermittelt werden, ob Methylphenidat das richtige Arzneimittel für Sie oder für Ihr Kind ist. Ihr Arzt wird Sie oder Ihr Kind Folgendes fragen:
welche anderen Arzneimittel Sie oder Ihr Kind einnehmen,
ob es in der Krankengeschichte Ihrer Familie plötzliche unerklärliche Todesfälle gegeben hat,
ob bei Ihnen oder innerhalb Ihrer Familie andere medizinische Probleme (wie z. B. eine Herzerkrankung) vorliegen,
wie Sie oder Ihr Kind sich fühlen, ob Sie oder Ihr Kind euphorischer oder deprimierter Stimmung sind, ungewöhnliche Gedanken haben oder ob diese Gefühle irgendwann in der Vergangenheit einmal bei Ihnen oder bei Ihrem Kind aufgetreten sind,
ob in der Krankengeschichte Ihrer Familie „Tics“ (schwer zu kontrollierende, wiederkehrende Körperzuckungen (motorische Tics) oder ein Zwang zum Wiederholen von Lauten und Wörtern (vokale/verbale Tics)) aufgetreten sind,
ob bei Ihnen, bei Ihrem Kind oder anderen Mitgliedern Ihrer Familie früher schon einmal psychische Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten aufgetreten sind. Ihr Arzt wird mit Ihnen darüber sprechen, ob für Sie oder für Ihr Kind ein Risiko für Stimmungsschwankungen (von manisch bis depressiv – eine so genannte „bipolare Störung“) besteht. Er wird Ihre psychiatrische Krankengeschichte oder die Ihres Kindes aufnehmen und prüfen, ob es in der Vorgeschichte Ihrer Familie Fälle von Suizid, bipolaren Störungen oder Depression gegeben hat.
Es ist wichtig, dass Sie alle Informationen zur Verfügung stellen, die Sie haben, damit der Arzt entscheiden kann, ob Methylphenidat das richtige Arzneimittel für Sie oder Ihr Kind ist. Ihr Arzt kann unter Umständen weitere medizinische Untersuchungen für notwendig halten, bevor Sie oder Ihr Kind mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
Einnahme von Methysym zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Nehmen Sie oder Ihr Kind Methylphenidat nicht ein, wenn Sie oder Ihr Kind
ein Arzneimittel aus der Gruppe der „Monoaminoxidase-Hemmer“ (MAO-Hemmer) zur Behandlung von Depression einnehmen oder ein solches Arzneimittel in den letzten 14 Tagen eingenommen haben. Die gleichzeitige Einnahme von Methylphenidat mit einem MAO-Hemmer kann zu einem plötzlichen Blutdruckanstieg führen.
Wenn Sie oder Ihr Kind noch andere Arzneimittel einnehmen, kann Methylphenidat deren Wirkung beeinflussen oder Nebenwirkungen auslösen. Wenn Sie oder Ihr Kind ein Arzneimittel aus einer der nachfolgend genannten Kategorien einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind mit der Einnahme von Methylphenidat beginnen:
andere Arzneimittel zur Behandlung von Depression,
Arzneimittel zur Behandlung von schweren psychischen Störungen,
Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie,
blutdrucksenkende oder blutdrucksteigernde Arzneimittel,
bestimmte Husten- oder Erkältungsmittel mit Wirkstoffen, die sich auf den Blutdruck auswirken. Fragen Sie unbedingt zuerst Ihren Apotheker, bevor Sie ein solches Arzneimittel kaufen.
blutverdünnende und gerinnungshemmende Arzneimittel.
Falls Sie unsicher sind, ob eines der Arzneimittel, die Sie oder Ihr Kind einnehmen, in eine der oben aufgeführten Kategorien gehört, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind Methylphenidat einnehmen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen oder kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei einer Operation
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind sich einer Operation unterziehen müssen. Methylphenidat darf am Tag der Operation nicht eingenommen werden, wenn eine bestimmte Art von Narkosemittel verwendet wird, weil sonst die Gefahr eines plötzlichen Blutdruckanstiegs während der Operation besteht.
Drogentests
Die Anwendung von Methysym kann bei Tests auf Drogengebrauch sowie bei Doping-Kontrollen im Sport zu positiven Ergebnissen führen.
Einnahme von Methysym zusammen mit Alkohol
Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel sollten Sie keinen Alkohol trinken. Alkohol kann die Nebenwirkungen dieses Arzneimittels verstärken. Beachten Sie, dass auch manche Nahrungs- und Arzneimittel Alkohol enthalten können.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Die verfügbaren Daten deuten nicht auf ein allgemein erhöhtes Risiko von Geburtsfehlern hin; allerdings konnte ein leicht erhöhtes Risiko von Fehlbildungen des Herzens bei Anwendung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft nicht ausgeschlossen werden. Ihr Arzt kann Ihnen zu diesem Risiko nähere Auskunft geben.
Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Methylphenidat, wenn Sie oder Ihre Tochter
Geschlechtsverkehr haben. Ihr Arzt wird Möglichkeiten der Empfängnisverhütung mit Ihnen oder Ihrer Tochter besprechen.
schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie oder Ihre Tochter Methylphenidat einnehmen sollten oder nicht.
stillen oder vorhaben, zu stillen. Es besteht die Möglichkeit, dass Methylphenidat in die Muttermilch übertritt. Deshalb wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie oder Ihre Tochter während der Einnahme von Methylphenidat stillen sollten oder nicht.
Anhaltende Erektionen
Während der Behandlung können bei Jungen und männlichen Jugendlichen unerwartet langanhaltende Erektionen auftreten. Diese können schmerzhaft sein und jederzeit auftreten. Es ist wichtig, dass Sie oder Ihr Kind sich unverzüglich an Ihren Arzt wenden, wenn eine Erektion länger als 2 Stunden anhält, insbesondere, wenn sie schmerzhaft ist.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Während der Einnahme von Methylphenidat kann es bei Ihnen oder bei Ihrem Kind zu Schwindel, Akkommodationsstörungen (Störungen im Anpassungsvermögen des Auges) oder Verschwommensehen kommen. Wenn diese Nebenwirkungen auftreten, kann es gefährlich sein, ein Fahrzeug zu führen, Maschinen zu bedienen, zu reiten, Fahrrad zu fahren oder auf Bäume zu klettern.
Wie viel soll eingenommen werden?
Nehmen Sie oder Ihr Kind dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Methysym ist eine Formulierung von Methylphenidat mit „veränderter Wirkstofffreisetzung“, bei der der Wirkstoff über einen Zeitraum, der einem Schultag (8 Stunden) entspricht, nach und nach freigesetzt wird. Es soll anstelle des herkömmlichen Methylphenidats (mit sofortiger Wirkstofffreisetzung), das zum Frühstück und Mittagessen eingenommen werden muss, in der gleichen täglichen Gesamtdosis angewendet werden.
Wenn Sie oder Ihr Kind bereits herkömmliches Methylphenidat (mit sofortiger Wirkstofffreisetzung) einnehmen, kann Ihr Arzt stattdessen eine entsprechende Dosis Methysym verordnen.
Wenn Sie oder Ihr Kind bisher noch nicht mit Methylphenidat behandelt worden sind, wird Ihr Arzt in der Regel die Behandlung mit herkömmlichen Methylphenidat-Tabletten (mit sofortiger Wirkstofffreisetzung) beginnen. Wenn es nach Ermessen Ihres Arztes erforderlich ist, kann die Methylphenidat-Behandlung mit der Einnahme von Methysym 10 mg einmal täglich vor dem Frühstück begonnen werden.
Ihr Arzt wird die Behandlung in der Regel mit einer niedrigen Dosis beginnen und diese nach Bedarf schrittweise erhöhen.
Die tägliche Höchstdosis beträgt 60 mg.
Wie ist Methysym einzunehmen?
Methysym sollte morgens vor dem Frühstück eingenommen werden. Die Kapseln können als Ganzes mit etwas Wasser geschluckt werden. Eine andere Möglichkeit ist, die Kapsel zu öffnen, den Inhalt auf einen Esslöffel Apfelmus zu streuen und sofort einzunehmen/zu geben und nicht zur späteren Einnahme aufzubewahren. Wenn das Arzneimittel mit weicher Nahrung eingenommen/gegeben wird, empfiehlt es sich, hinterher etwas zu trinken, z. B. Wasser.
Öffnen des kindergesicherten Polypropylen-Schraubverschlusses der Flasche
Drücken Sie den Verschluss herunter und drehen Sie ihn dann gegen den Uhrzeigersinn, um ihn zu öffnen. Beim erstmaligen Öffnen kann mehr Kraft zum Drehen des Deckels erforderlich sein.
Nach dem ersten Öffnen wird der Sicherungsring vom unteren Rand des Deckels abgetrennt sein. Entfernen Sie den abgetrennten Ring. Zum wiederholten Öffnen der Flasche drücken Sie den Verschluss erneut herunter und drehen ihn gegen den Uhrzeigersinn.
Wenn Sie oder Ihr Kind sich nach 1 Monat Behandlung nicht besser fühlen
Wenn Sie oder Ihr Kind sich nicht besser fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann unter Umständen eine andere Behandlung beschließen.
Wenn Sie oder Ihr Kind Methysym nicht richtig anwenden
Wenn Methysym nicht richtig angewendet wird, kann dies Verhaltensauffälligkeiten zur Folge haben. Es kann auch dazu führen, dass Sie oder Ihr Kind von dem Arzneimittel abhängig werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind früher Missbrauch von Alkohol, verschreibungspflichtigen Arzneimitteln oder Drogen betrieben haben oder alkohol-, arzneimittel- oder drogenabhängig sind oder waren.
Dieses Arzneimittel ist nur für Sie oder Ihr Kind bestimmt. Geben Sie es nicht an Dritte weiter, auch wenn diese scheinbar die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
Wenn Sie oder Ihr Kind eine größere Menge von Methysym eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie oder Ihr Kind zu viel von dem Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder rufen Sie umgehend den Notarzt. Sagen Sie dem Arzt, wie viel Sie oder Ihr Kind von dem Arzneimittel eingenommen haben.
Anzeichen für eine Überdosierung sind u. a. Erbrechen, Agitiertheit, Zittern, zunehmend unkontrollierte Bewegungen, Muskelzuckungen, Anfälle (unter Umständen mit anschließendem Koma), euphorische Stimmung, Verwirrtheit, Sehen, Hören oder Fühlen von Dingen, die nicht real sind (Halluzinationen oder Psychose), Schweißausbrüche, Hitzewallungen (Flush), Kopfschmerzen, hohes Fieber, Veränderungen des Herzschlags (langsam, schnell oder unregelmäßig), Blutdruckanstieg, erweiterte Pupillen, trockene Nase und Mundtrockenheit.
Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme von Methysym vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie oder Ihr Kind eine Dosis vergessen, warten Sie mit der Einnahme, bis es Zeit für die nächste Dosis ist.
Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme von Methysym abbrechen
Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme dieses Arzneimittels plötzlich abbrechen, können die ADHS-Symptome zurückkehren oder es können unerwünschte Wirkungen wie Depression auftreten. Ihr Arzt wird die Menge des Arzneimittels, die Sie oder Ihr Kind täglich einnehmen sollen, schrittweise reduzieren, bevor die Behandlung ganz eingestellt wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie oder Ihr Kind Methysym absetzen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Maßnahmen, die Ihr Arzt während der Behandlung bei Ihnen oder Ihrem Kind durchführen wird
Ihr Arzt wird einige Untersuchungen durchführen,
bevor Sie oder Ihr Kind mit der Behandlung beginnen, um sicherzustellen, dass Methysym bei Ihnen oder Ihrem Kind sicher ist und einen Nutzen hat,
nachdem Sie oder Ihr Kind die Behandlung begonnen haben. Diese Untersuchungen erfolgen mindestens alle 6 Monate und möglicherweise auch häufiger. Untersuchungen sind auch notwendig, wenn die Dosis verändert wird.
Diese Untersuchungen umfassen Folgendes:
Überprüfung des Appetits,
Bestimmung von Körpergröße und Körpergewicht,
Messung von Blutdruck und Puls,
Überprüfung, ob es bei Ihnen oder Ihrem Kind Probleme mit der Stimmungslage oder dem psychischen Zustand gibt oder ob andere ungewöhnliche Gefühle vorhanden sind oder ob diese während der Einnahme von Methysym schlimmer geworden sind.
Langzeitbehandlung
Methysym muss nicht lebenslang eingenommen werden. Wenn Sie oder Ihr Kind Methysym für längere Zeit einnehmen, sollte Ihr Arzt die Behandlung mindestens einmal im Jahr für kurze Zeit unterbrechen, zum Beispiel während der Schulferien. Diese Unterbrechung wird zeigen, ob Sie oder Ihr Kind das Arzneimittel weiterhin benötigen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Obwohl bei manchen Patienten Nebenwirkungen auftreten, ist die Mehrheit der Behandelten der Meinung, dass Methylphenidat ihnen hilft. Ihr Arzt wird Sie nach diesen Nebenwirkungen fragen.
Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn eine der unten aufgeführten Nebenwirkungen bei Ihnen oder Ihrem Kind auftritt:
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Unregelmäßiger Herzschlag (Herzklopfen),
Veränderungen der Stimmungslage, Stimmungsschwankungen oder Persönlichkeitsveränderungen.
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Suizidgedanken oder das Gefühl, sich das Leben nehmen zu wollen,
Sehen, Hören und Fühlen von Dingen, die nicht real sind – dies sind Anzeichen für eine Psychose,
Enthemmte Sprache und nicht beeinflussbare Körperbewegungen (Tourette-Syndrom),
Anzeichen für eine Allergie, wie z. B. Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht, Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperteilen, Kurzatmigkeit, Keuchatmung oder Atemnot.
Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
Ungewöhnliche Erregtheit, Hyperaktivität und Enthemmung (Manie).
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
Herzinfarkt,
Anfälle (Krampfanfälle, Konvulsionen, epileptische Anfälle),
Abschälen der Haut oder Auftreten bläulich-roter Flecken,
Unkontrollierbare Muskelkrämpfe im Bereich von Augen, Kopf, Hals, Körper und Nervensystem infolge einer vorübergehenden Minderdurchblutung des Gehirns,
Lähmung oder Bewegungs- und Sehstörungen, Sprachstörungen (diese können mögliche Anzeichen für Durchblutungsstörungen im Gehirn sein),
Abnahme oder Anstieg der Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen) mit daraus resultierender erhöhter Anfälligkeit für Infektionen und erhöhter Neigung zu Blutungen und Blutergüssen,
Plötzlicher Anstieg der Körpertemperatur, sehr hoher Blutdruck und schwere Konvulsionen („malignes Neuroleptika-Syndrom“). Es steht nicht fest, ob diese Nebenwirkung durch Methylphenidat oder andere Arzneimittel, die in Kombination mit Methylphenidat eingenommen werden, ausgelöst wird.
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Wiederkehrende, quälende Gedanken,
Unerklärliche Ohnmachtsanfälle, Brustschmerzen, Kurzatmigkeit (dies können Anzeichen für Herzprobleme sein).
Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn eine der oben genannten Nebenwirkungen bei Ihnen oder Ihrem Kind auftritt.
Weitere Nebenwirkungen sind nachfolgend aufgeführt. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie oder Ihr Kind erheblich beeinträchtigt, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker:
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Kopfschmerzen,
Nervosität,
Schlaflosigkeit.
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelenkschmerzen,
Mundtrockenheit,
Erhöhte Temperatur (Fieber),
Ungewöhnlicher Haarausfall oder Dünnerwerden der Haare,
Ungewöhnliche Schläfrigkeit oder Benommenheit,
Appetitverlust oder verminderter Appetit,
Juckreiz, Hautausschlag oder ein erhabener, juckender, roter Hautausschlag (Nesselsucht),
Husten, Halsschmerzen oder Reizung von Nase und Rachen,
Bluthochdruck, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie),
- Schwindel, unkontrollierbare Bewegungen, Hyperaktivität,
Aggressivität, Agitiertheit, Angstzustände, Depression, Reizbarkeit und anormales Verhalten,
übermäßiges Zähneknirschen (Bruxismus).
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Verstopfung,
Beklemmungsgefühle in der Brust,
Blut im Urin,
Schüttelfrost oder Zittern,
Doppeltsehen oder Verschwommensehen,
Muskelschmerzen, Muskelzucken,
Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen,
Anstieg der Leberwerte (festgestellt anhand einer Blutuntersuchung),
Wut, Ruhelosigkeit oder Weinerlichkeit, übertriebene Wahrnehmung der Umgebung, Schlafstörungen,
Trockenes Auge.
Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
Libidoveränderungen,
Desorientiertheit,
Erweiterte Pupillen, Sehstörungen,
Anschwellen der Brust beim Mann,
Schweißausbrüche, Hautrötung, erhabener roter Hautausschlag,
Zwangsstörung (obsessive-compulsive disorder, OCD) [einschließlich des unwiderstehlichen Drangs, Körperhaare auszureißen, Hautzupfen, das wiederholte Auftreten unerwünschter Gedanken, Gefühle, Bilder oder Triebe (Zwangsgedanken) sowie das Ausführen wiederholter Handlungen oder geistiger Rituale (Zwänge)].
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
Herzinfarkt,
Plötzlicher Tod,
Muskelkrämpfe,
Kleine rote Flecken auf der Haut,
Entzündung oder Verschluss von Arterien im Gehirn,
Störung der Leberfunktion einschließlich Leberinsuffizienz und Koma,
Veränderte Testergebnisse – einschließlich Leber- und Blutwerte,
Suizidversuch, vollendeter Suizid, anormales Denken, Gefühlsarmut,
Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen, Kribbeln und Veränderung der Hautfarbe (zunächst Weißwerden, dann Blaufärbung und schließlich Rötung) bei Kälte („Raynaud-Phänomen“).
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Migräne,
Ungehemmter Rededrang,
Sehr hohes Fieber,
Verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag oder Extrasystolen (Herzschläge außerhalb des normalen Herzrhythmus),
Anfälle („Grand-Mal-Konvulsionen“),
Einbildung von Dingen, die nicht real sind, Verwirrtheit,
Schwere Magenschmerzen, meist in Begleitung von Übelkeit und Erbrechen,
Anhaltende, manchmal schmerzhafte Erektionen oder eine erhöhte Anzahl von Erektionen, Unfähigkeit eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten,
Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn (Schlaganfall, zerebrale Arteriitis oder zerebrale Okklusion),
Blaue Flecken
Unfähigkeit, die Ausscheidung von Urin zu kontrollieren (Inkontinenz),
Krampf der Kiefermuskulatur, der das Öffnen des Mundes erschwert (Trismus),
Stottern,
Nasenbluten,
Erhöhter Druck im Auge,
Augenerkrankungen, die aufgrund einer Schädigung des Augennervs zu einer verminderten Sehkraft führen können (Glaukom).
Wirkungen auf das Wachstum
Wenn Methylphenidat für länger als ein Jahr eingenommen wird, kann es bei manchen Kindern zu einer Wachstumshemmung kommen. Diese Wirkung tritt bei weniger als 1 von 10Kindern ein.
Gewichtszunahme und Wachstum können beeinträchtigt sein.
Ihr Arzt wird Sie oder Ihr Kind sorgfältig überwachen und Körpergröße, Gewicht und auch den Appetit überprüfen.
Sollte Ihr Wachstum oder das Ihres Kindes nicht den Erwartungen entsprechen, kann die Behandlung mit Methylphenidat vorübergehend ausgesetzt werden.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Etikett nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 30 °C lagern. Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn die Kapseln in irgendeiner Weise beschädigt sind.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Was Methysym enthält
Der Wirkstoff ist Methylphenidathydrochlorid.
Methysym 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Jede Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 10 mg Methylphenidathydrochlorid (entsprechend 8,65 mg Methylphenidat).
Methysym 20 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Jede Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 20 mg Methylphenidathydrochlorid (entsprechend 17,3 mg Methylphenidat).
Methysym 30 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Jede Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 30 mg Methylphenidathydrochlorid (entsprechend 25,95 mg Methylphenidat).
Methysym 40 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Jede Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 40 mg Methylphenidathydrochlorid (entsprechend 34,6 mg Methylphenidat).
Methysym 50 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Jede Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 50 mg Methylphenidathydrochlorid (entsprechend 43,25 mg Methylphenidat).
Methysym 60 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Jede Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 60 mg Methylphenidathydrochlorid (entsprechend 51,9 mg Methylphenidat).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Kapselinhalt: Mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Ethylcellulose, Hydroxypropylcellulose (Ph.Eur.), Dibutyldecandioat, Povidon K30, Talkum
Kapselhülle: Hypromellose, Titandioxid (E171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172) (zusätzlich für Methysym 20 mg, 30 mg, 40 mg und 50 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung), Eisen(III)-oxid (E172) (zusätzlich für Methysym 40 mg, 50 mg und 60 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung)
Drucktinte: Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid
Wie Methysym aussieht und Inhalt der Packung
Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Methysym 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Opake längliche Hartkapsel mit weißem Ober- und Unterteil und dem Aufdruck „10“ in schwarzer Drucktinte auf dem Unterteil, gefüllt mit weißen bis cremefarbenen kugelförmigen Pellets. Kapsellänge: 15,90 ± 0,30 mm, Größe 3.
Methysym 20 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Opake längliche Hartkapsel mit elfenbeinfarbenem Ober- und weißem Unterteil und dem Aufdruck „20“ in schwarzer Drucktinte auf dem Unterteil, gefüllt mit weißen bis cremefarbenen kugelförmigen Pellets. Kapsellänge: 15,90 ± 0,30 mm, Größe 3.
Methysym 30 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Opake längliche Hartkapsel mit gelbem Ober- und weißem Unterteil und dem Aufdruck „30“ in schwarzer Drucktinte auf dem Unterteil, gefüllt mit weißen bis cremefarbenen kugelförmigen Pellets. Kapsellänge: 18,00 ± 0,30 mm, Größe 2.
Methysym 40 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Opake längliche Hartkapsel mit hellorangem Ober- und weißem Unterteil und dem Aufdruck „40“ in schwarzer Drucktinte auf dem Unterteil, gefüllt mit weißen bis cremefarbenen kugelförmigen Pellets. Kapsellänge: 19,40 ± 0,30 mm, Größe 1.
Methysym 50 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Opake längliche Hartkapsel mit orangem Ober- und weißem Unterteil und dem Aufdruck „50“ in schwarzer Drucktinte auf dem Unterteil, gefüllt mit weißen bis cremefarbenen kugelförmigen Pellets. Kapsellänge: 21,70 ± 0,30 mm, Größe 0.
Methysym 60 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Opake längliche Hartkapsel mit rotbraunem Ober- und weißem Unterteil und dem Aufdruck „60“ in schwarzer Drucktinte auf dem Unterteil, gefüllt mit weißen bis cremefarbenen kugelförmigen Pellets. Kapsellänge: 21,70 ± 0,30 mm, Größe 0.
Methysym ist in HDPE-Flaschen mit kindergesichertem PP-Schraubverschluss, der ein PP-Trockenmittel enthält, erhältlich.
Methysym ist in Packungen mit 28, 30, 40, 50, 60 und 100 Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Aristo Pharma GmbH
Wallenroder Straße 8–10
13435 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 30 71094-4200
Fax: + 49 30 71094-4250
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen
Deutschland Methysym 10 mg/20 mg/30 mg/40 mg/50 mg/60 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Niederlande, Spanien Methysym Retard
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2025.