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03.05.2013

Sight City 2013

11. Sight City / April 2013

Rund 4.000 Besucher testen das Neueste aus der Hilfsmittelbranche für Sehbehinderte und Blinde

Über 1.000 Meter bewältigten die Besucher der diesjährigen SightCity allein bei einem einfachen Rundgang über die Ausstellung. So lang ist das neue High-Tech-Wegeleitsystem der Messe, mit dem die SightCity und Bayer HealthCare Deutschland einen wichtigen Schritt zu mehr Barrierefreiheit gemacht haben. Vom 24. bis 26. April fand im Frankfurter Sheraton-Hotel Europas größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte statt. An den drei Messetagen überzeugten sich rund 4.000 Besucher von einem vielseitigen Ausstellungs- und Vortragsprogramm.

Knapp 120 Aussteller aus mehr als 20 Ländern stellten auf der SightCity ihre Hilfsangebote vor – von Mobilitätshilfen und den neuesten technischen Möglichkeiten bis zu Freizeit- und Urlaubsangeboten speziell für Blinde und Sehbehinderte.

Neue Möglichkeiten durch Smartphones

Die Ausstellung zeigte unter anderem kleine Helfer für den Alltag wie Barcode-Scanner oder Haushaltsgeräte mit Sprachausgabe, elektronische Lupen und elegante Mobilitätsstöcke. Darüber hinaus präsentierten Arbeitsplatzausstatter und Anbieter von Speziallampen, Blindschirmlesegeräten und Vergrößerungssoftware ihre Produkte. Auch die neuesten Entwicklungen in der mobilen Kommunikation bieten Blinden und Sehbehinderten immer bessere Hilfen für Alltag und Beruf. Der Vorteil: Viele Funktionen lassen sich in nur einem Gerät bündeln. Die Nutzer können sich etwa fotografierte Straßenschilder oder beim Einkaufen die Namen von Produkten vorlesen lassen. Und die Navigationsfunktion bringt sie sicher von Punkt zu Punkt. So lässt sich mit einer App auch eine Route mit bestimmten Erkennungspunkten versehen. Wenn die Person den Weg später noch einmal geht, gibt das Gerät genau an, wo zum Beispiel die Gartenbank steht oder der Eingang zu einem Haus ist. Auf der SightCity erhielten die Messebesucher einen umfassenden Überblick über das vielfältige Angebot von Smartphones, Tablet-PCs und Co. Darüber hinaus stellten Ausbildungszentren, Reiseunternehmen und Verbände ihre Angebote für Sehbehinderte und Blinde vor.

Fortbildung für Fachleute und Betroffene

Den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen Experten und Betroffenen ermöglichte vor allem das begleitende SightCity Forum mit einem interessanten Vortrags- und Diskussionsprogramm. Patientensymposien informierten zu Krankheitsbildern wie etwa der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), Glaukom und Netzhauterkrankungen. Ärzte, Optiker und Rehabilitationstrainer diskutierten gemeinsam, wie Blinde und Sehbehinderte optimal unterstützt werden können.

Das SightCity Forum wird organisiert von der LowVision-Stiftung gGmbH und dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie e. V. (ACTO) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) und PRO RETINA Deutschland e. V. sowie den Berufsbildungswerken und Berufsförderungswerken.

 Quelle: Sight City


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