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14.05.2012

10. Sight City in Frankfurt

10. SightCity in Frankfurt: In wenigen Tagen eröffnet Europas größte Hilfsmittelmesse für Sehbehinderte und Blinde


Vom 23. bis 25. Mai 2012 feiert in Frankfurt die Fachmesse SightCity ihr zehntes Jubiläum. Über 130 nationale und internationale Aussteller haben sich zu der großen Jubiläumsmesse für Sehbehinderte und Blinde angekündigt. An den drei Messetagen erwartet die Besucher außerdem ein umfangreiches Vortrags- und Diskussionsprogramm – das SightCity Forum.

Zum zehnten Mal steht die internationale Fachmesse für Innovationen und fundierte Informationen rund um das Thema Sehbehinderung. 2003 wurde der Grundstein gelegt: das Projekt SightCity startete – eine Messe, speziell auf die Bedürfnisse von Sehbehinderten und Blinden zugeschnitten. Mit 36 Ausstellern und 1.500 Besuchern begann die SightCity im Jahr 2003. Zum Jubiläum werden nun über 130 Aussteller und mehr als 4.000 Gäste erwartet. »Wir freuen uns sehr, dass die Messe auch international einen hohen Stellenwert genießt«, erklärt Ingrid Merkl von der Firma Metec AG, Leiterin des Organisationsteams der Messe. „Rund 40 Prozent der Firmen kommen aus dem Ausland. So erhalten die Besucher neben den zahlreichen deutschen Hilfsmitteln auch Einblicke in interessante internationale Entwicklungen.“

An drei Tagen können die Messebesucher verschiedene Systeme und Produkte testen, sich über neueste medizinische Erkenntnisse und zukunftsweisende Innovationen informieren und eine Vielzahl von Beratungsangeboten kennenlernen. Täglich bietet das SightCity Forum zudem ein interessantes Vortrags- und Diskussionsprogramm. Neben medizinischen Fachvorträgen und Patientensymposien finden hier Informationsveranstaltungen zu Ausbildung und Beruf, neuen technischen Hilfsmitteln und Serviceangeboten statt. Darüber hinaus stellen Selbsthilfegruppen und Rehabilitationseinrichtungen ihre Arbeit vor. Podiumsdiskussionen zu sozialpolitischen Themen runden das Programm ab.


Medizinische Fachreferenten berichten unter anderem über den Stand der Forschung zu implantierten Sehprothesen und zu Krankheitsbildern wie der Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD), Glaukom und Netzhauterkrankungen. Die AMD und das Glaukom sind die häufigsten Erblindungsursachen. Beide Krankheiten treffen in der Regel ältere Personen. Ein Schwerpunkt des SightCity Forums ist daher die Unterstützung und Begleitung älterer sehbehinderter und blinder Menschen.

Wie können Medizin und Rehabilitation optimal zusammenarbeiten und die für den Patienten notwendige Betreuung sicherstellen? Darüber diskutieren Ärzte, Optiker und Rehabilitationstrainer. Insbesondere die Teilhabe am beruflichen Leben und Chancen im ersten Arbeitsmarkt für blinde und sehbehinderte Menschen konnten dank vieler Weiterbildungseinrichtungen und technischer Hilfsmittel erheblich verbessert werden. Auch die rasanten Entwicklungen in der mobilen Kommunikation bieten Sehbehinderten und Blinden viele neue Möglichkeiten. Referenten stellen das vielfältige Angebot von Smartphones, Tablet-PCs und Co vor.

Am Donnerstag, den 24. Mai findet von 12.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Arzneimittelinformationen für Blinde und Sehbehinderte“ statt, bei der Experten und Betroffene den Themenkomplex diskutieren.

Das SightCity Forum wird organisiert von der LowVision-Stiftung und dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie e. V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. und PRO RETINA Deutschland e. V. sowie den Berufsbildungswerken und Berufsförderungswerken.


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