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Antistax® Venencreme

Rote Weinrebenblätter-Dickextrakt

Sanofi-Aventis
PZN:
10347288, 10347319

Inhaltsangabe

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Antistax® Venencreme, 282 mg /10g

Zur Anwendung bei Erwachsenen

Wirkstoff: Rote Weinrebenblätter-Dickextrakt

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

  • Wenn Sie sich nach 14 Tagen nicht besser fühlen oder wenn Sie sich schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

1. Was ist ANTISTAX Venencreme und wofür wird sie angewendet?

ANTISTAX Venencreme wird traditionell angewendet zur Linderung von Beschwerden und Schweregefühl der Beine im Zusammenhang mit leichten venösen Durchblutungsstörungen.

ANTISTAX Venencreme ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von ANTISTAX Venencreme beachten?

ANTISTAX Venencreme darf nicht angewendet werden,

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Extrakt aus roten Weinrebenblättern oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile (insbesondere Salicylsäure) dieses Arzneimittels sind.

Das Arzneimittel darf nicht auf verletzter Haut, im Augenbereich oder auf Schleimhäuten angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält 440 mg Propylenglycol pro 20 g, entsprechend 2,2 g Propylenglycol pro 100 g Creme.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bei entzündlichen Hautveränderungen, Venenentzündung oder Verhärtung des Unterhautgewebes, starken Schmerzen, Geschwüren, plötzlicher Schwellung eines oder beider Beine, Herz- oder Nierenkrankheiten, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Bei der traditionellen Anwendung zur Linderung von Beschwerden bei leichten venösen Durchblutungsstörungen wird darauf hingewiesen, dass weitere vom Arzt verordnete nicht-invasive Maßnahmen, wie z. B. Wickeln der Beine, Tragen von Stützstrümpfen oder kalte Wassergüsse unbedingt eingehalten werden sollten.

Der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten anderer als der in der Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen einen Arzt oder eine andere im Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultieren.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird wegen fehlender Daten nicht empfohlen.

Anwendung von ANTISTAX Venencreme zusammen mit anderen Arzneimitteln

Zu Wechselwirkungen wurden keine Studiendaten erhoben.

Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Informieren Sie bitte dennoch Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht untersucht. Mangels ausreichender Daten wird die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

Untersuchungen zur Zeugungs-/Gebärfähigkeit liegen nicht vor.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von ANTISTAX Venencreme

Der sonstige Bestandteil Cetylstearylalkohol (Ph. Eur.) kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Auch der sonstige Bestandteil Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.

3. Wie ist ANTISTAX Venencreme anzuwenden?

Wenden Sie ANTISTAX Venencreme immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.

Art der Anwendung:

Zur Anwendung auf der Haut

Nach dem Gebrauch bitte die Hände waschen.

Erwachsene:

1 - 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffenen Bereiche auftragen.

Die Creme leicht einmassieren, bis sie vollständig von der Haut aufgenommen ist. Die Streichmassage stets in Richtung vom Fuß zum Oberschenkel ausführen.

Kinder und Jugendliche:

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Dauer der Anwendung:

Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt 4 Wochen.

Wenn die Symptome länger als 2 Wochen während der Anwendung des Arzneimittels anhalten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nieren-, Leberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.

Wenn Sie eine größere Menge ANTISTAX Venencreme angewendet haben, als Sie sollten

ANTISTAX Venencreme ist gut verträglich. Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann ANTISTAX Venencreme Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Kontaktallergien und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Juckreiz und Rötung, Nesselsucht (Urtikaria) wurden berichtet. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Beim Auftreten von Kontaktekzemen und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen sollte das Arzneimittel abgesetzt werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist ANTISTAX Venencreme aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf dem Tubenfalz nach „Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht über 25 ºC lagern.

Hinweis auf die Haltbarkeit nach Anbruch

Nach Anbruch sollte das Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten aufgebraucht werden.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ANTISTAX Venencreme enthält

Der Wirkstoff ist ein Dickextrakt aus roten Weinrebenblättern.

10 g Creme enthalten 282 mg Dickextrakt aus roten Weinrebenblättern (2,5-4:1), Auszugsmittel: Wasser.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Salicylsäure, Cetylstearylalkohol (Ph. Eur.), Macrogolcetylstearylether (Ph. Eur.: 2-33 EO-Einheiten), Decyloleat, Isopropylmyristat (Ph. Eur.), Harnstoff, Propylenglycol, Citronenöl, gereinigtes Wasser.

Wie ANTISTAX Venencreme aussieht und Inhalt der Packung

ANTISTAX Venencreme ist eine hellbraun-rötliche Creme mit einem schwachen Geruch nach Zitrone.

ANTISTAX Venencreme ist in Originalpackungen mit 40 g, 50 g und 100 g Creme erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

65926 Frankfurt am Main

Postanschrift:

Postfach 80 08 60

65908 Frankfurt am Main

Telefon: 0800 56 56 010

Telefax: 0800 56 56 011

Email: info@antistax.de

Hersteller

P. W. Beyvers GmbH

Schaffhausener Str. 26-34

12099 Berlin

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2020.

Vielen Dank, dass Sie sich für ANTISTAX entschieden haben!

Eine Venenerkrankung schreitet fort zu immer schwerwiegenderen Stadien. Anfänglich sind es harmlos erscheinende Beschwerden wie Spannungs- und Schweregefühle in den Beinen, oft sichtbar begleitet von Besenreisern und kleinen erweiterten Venen. Später können sich Krampfadern entwickeln. Nur 10 % der Bevölkerung sind 100 % venengesund!

Faktoren, die das Wohlbefinden hinsichtlich geschwächter Venen beeinflussen, sind zudem langes Sitzen oder Stehen und schwül-warmes Wetter.

Erwiesene Ursachen für eine Venenschwäche sind die genetische Veranlagung sowie das Alter.

Die Anwendung der ANTISTAX Venencreme

Bitte tragen Sie die Creme 1-3-mal täglich auf die betroffenen Bereiche auf. Massieren Sie die Creme leicht ein, bis sie vollständig von der Haut aufgenommen ist. Bitte führen Sie die Streichmassage stets in Richtung vom Fuß zum Oberschenkel aus. Am besten, Sie nehmen sich etwas Zeit, legen Ihre Füße nach oben, und lassen die Creme schön einwirken.

Wir wünschen Ihnen eine rasche Linderung Ihrer Beschwerden!


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